Eigentum am menschlichen Körper im Kontext transnationaler Reproduktionsökonomien.

Projektbeschreibung

Reproduktionstechnologische Verfahren wie IVF (In-Vitro-Fertilisation), Eizellspende oder Leihmutterschaft gestalten nicht nur menschliche Generativität neu, sondern bringen auch neue Formen der Wertschöpfung und des Eigentums am menschlichen Körper hervor. Das Teilprojekt ist als philosophisch-soziologisches Doppelprojekt angelegt und zielt darauf, diskursive, institutionelle und subjektive Prozesse des doing property in transnationalen Reproduktionsökonomien zu erforschen.

Gegenstand der Untersuchung sind zum einen bioethische Problematisierungen von Eigentum am menschlichen Körper, zum anderen Deutungsmuster und Praktiken unterschiedlicher Akteure im Kontext der grenzüberschreitenden Propertisierung von menschlichen Eizellen in Deutschland und Spanien.

Projektbeteiligte