Hybride Eigentumsordnung im Staatskapitalismus. Eigentümergesellschaft, sozioökonomische Differenzierung und Gouvernementalität am Beispiel Shenzhen, China

Projektbeschreibung

Das Projekt untersucht, welche Wechselwirkungen zwischen den hybriden Eigentumsrechten an Land und den sich herausbildenden Strukturen einer Eigentümergesellschaft im Zuge der marktwirtschaftlichen Transformation in China bestehen. Es nimmt ferner in den Blick, wie sich in diesem Prozess neue Formen der Beziehung zwischen Staat und Gesellschaft herausbilden (‚Gouvernementalität‘).

Dazu wird eine Fallstudie über fünf ‚Aktiengenossenschaften‘ in der Stadt Shenzhen durchgeführt, die im Kontext sog. ‚urbaner Dörfer‘ gleichermaßen als parafiskalische Organisationen wie als Unternehmen operieren. Die Daten werden mit unterschiedlichen – halbstrukturierten wie teilstandardisierten – Interviewformaten erhoben, wobei sowohl Vertreter dieser Organisationen und Unternehmen als auch Bewohner*innen der urbanen Dörfer befragt werden.

Projektbeteiligte