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Demokratie im Zeitalter der Digitalisierung

Auf dem interdisziplinären Workshop soll der Wandel reflektiert werden, den die Demokratie in einem Zeitalter der Digitalisierung durchläuft. Plattformökonomien, soziale Medien und Künstliche Intelligenz verändern sowohl die kollektiven Prozesse der Willens- und Meinungsbildung als auch die demokratischen Lebensformen auf grundlegende Weise.

Demokratietheorie ist deshalb heutigentags ohne Theorien der Digitalisierung nicht mehr möglich. Diese Verschlingung von Demokratie und Digitalisierung soll auf dem Workshop aus Perspektiven des Rechts, der Soziologie, Philosophie und Politikwissenschaft sowie in Bezug auf die Eigentumsfrage gesellschaftstheoretisch durchdrungen werden. Er orientiert sich dabei an drei Leitfragen auf verschiedenen Ebenen. Auf einer deskriptiven Ebene geht er der Frage nach, wie demokratisch die Digitalisierung und wie digital die Demokratie ist. Auf der normativen Ebene wird die Frage behandelt, wie demokratisch die Digitalisierung und wie digital die Demokratie sein sollte. Das Verhältnis von Demokratie und Digitalisierung wird systematisch schließlich auf die Frage hin gefluchtet: Erfordert die Digitalisierung der Demokratie eine Demokratisierung des Digitalen? Und falls ja, wie lassen sich digitale Infrastrukturen und insbesondere die der Künstlichen Intelligenz demokratisieren?