Nina Huwer

Nina Huwer studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Bremen (B.A.) und Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (M.A.). Während ihres Masterstudiums war sie zudem Mitglied im Honours-Programm für forschungsorientierte Studierende der Universität Jena (Jahrgang 2024). In ihrer akademischen Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen der Zeitgeschichte, Alltagsgeschichte und der Sozial- und Kulturgeschichte der Ökonomie. Ein besonderes Interesse gilt dabei den 1970er Jahren, der Arbeit mit Ego-Dokumenten sowie subjektiven Krisenwahrnehmungen und ökonomischen Selbstbeschreibungen.

In ihrem Promotionsprojekt untersucht Nina, wie Individuen in den 1970er Jahren Krisen erfuhren und deuteten. Anhand von Tagebüchern aus Westdeutschland und Frankreich analysiert sie, wie Eigentum, Geld, Wohnen und ökonomische Unsicherheit in alltäglichen Selbstbeschreibungen verhandelt wurden, und inwiefern Menschen in persönlichen Notaten ihr Selbstverständnis als ökonomische Subjekte in einer sich verändernden politischen Ökonomie reflektierten.

Ein Bild von Nina Huwer.

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