Prof. Dr. Gunnar Folke Schuppert

Gunnar Folke Schuppert ist Fellow am Max-Weber-Kolleg für sozial- und kulturwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt. Er ist Emeritus der Forschungsprofessur „Neue Formen von Governance“ am WZB Berlin, wo er das Rule of Law-Center leitete. Bis 2008 war er Inhaber eines Lehrstuhls für Staats- und Verwaltungswissenschaften an der der Humboldt-Universität zu Berlin. Daneben lehrte er als „adjunct-professor“ an der Hertie School of Governance.

Research Project

A. Eigentumsbasierte Herrschaftsordnungen  
I. Dynastische Herrschaft als eigentumsbasierte Herrschaftsordnung  
II. Koloniale Herrschaft als eigentumsaneignende Herrschaftsordnung  
III. Auf dem Weg zur demokratischen Herrschaftsordnung: eigentumsbasierte Wahlrechtsregime als herrschaftszuweisende Normenordnungen  
IV. Elitenherrschaft: Zum engen Zusammenhang von Bildung, Einkommen und Eigentum

B. Eigentumsgestützte Normativitätsregime, die Herrschaftsbefugnisse zuweisen, beziehungsweise Herrschaftsausübung ermöglichen
I. Herrschaftszuweisung durch Recht  
II. Eigentumsregime als herrschaftszuweisende Normativitätsregime  

C. Synthese: Die Sprache des Eigentums als Herrschaftssprache    

Publications

  • Staatswissenschaft. Nomos, Baden-Baden 2003.
  • Staat als Prozess. Eine staatstheoretische Skizze in sieben Aufzügen, Frankfurt am Main 2010.
  • Governance of Diversity. Zum Umgang mit kultureller und religiöser Pluralität in säkularen Gesellschaften. Campus, Frankfurt am Main/New York 2017.
  • The world of Rules. A Somewhat Different Measurement of the World. Translated from the German original by Rhodes Barrett. Global Perspectives on legal History. Vol 10. 2017.
  • Eine globale Ideengeschichte in der Sprache des Rechts (A Global History of Ideas in the Language of Law). Max Planck Institute for European Legal History Research Paper Series No. 2019-02.
  • Eigentum neu denken. Nomos, Baden-Baden 2019.
  • Wissen, Governance, Recht. Von der kognitiven Dimension des Rechts zur rechtlichen Dimension des Wissens. Nomos, Baden-Baden 2019.