Silke van Dyk und Hartmut Rosa erläutern in einem Interview mit der Ostthüringer Zeitung, inwiefern Eigentumsfragen über den Erfolg von Umweltmaßnahmen entscheiden.
Die schizophrenen Ideologien der Weltwirtschaftsordnung
In der Kolumne Gastwirtschaft der Frankfurter Rundschau schreibt Carsten Herrmann-Pillath über die verschiedenen Wirtschaftsideologien Chinas und der USA, die er als schizophrem bezeichnet: Die Ideologie stimmt kaum mit den tatsächlichen Praktiken überein. Europa müsse in dieser Situation seiner Meinung eine neue Wirtschaftsideologie entwerfen, die "auch für eine neue Wetlwirtschaftsordnung tragfähig ist".
Was passiert mit deutschen Firmen, wenn sie in chinesischer Hand sind?
In einem Artikel in der Wirtschaftswoche zur Schließung des Allgaier-Werks in Uhlingen, die wohl auch mit der Übernahme des Unternehmens durch chinesische Investoren zusammen hängt, kommt Stefan Schmalz zu den Strategien chinesischer Übernahmen deutscher Firmen zu Wort. Dabei betont er die Uneinheitlichkeit dieser Vorgehen: Von der vollständigen Integration in den chinesischen Mutterkonzern bis hin zu Konzepten, in denen die deutschen Unternehmen weiterhin relativ eigenständig agieren können.
In einem Artikel für das neue Deutschland erklärt Philipp Köncke wie die staatlich gelenkte Energiewende in China funktioniert: Staatseigentum an Stromerzeugern und preis- und investitionspolitische Maßnahmen haben dort zu einem chinesischen "Solar- und Windwunder" geführt. Aber den Widerspruch zwischen Wachstum und Klimaschutz kann auch diese Strategie nicht aufheben.
Soll die Energiewende staatlich oder privat gesteuert werden?
Eine privat gesteuerte Energiewende wird oft von progressiver Seite kritisiert. Für das Wirtschaftsmagazin Surplus wirft Philipp Köncke einen Blick auf das Gegenbeispiel China: Die staatlich gelenkte Energiewende im Parteistaatskapitalismus wird zwar eher positiv bewertet, stößt aber auch an ihre Grenzen.
In China steht der Schutz des Eigentums nicht an erster Stelle
Im Interview mit dem nd spricht Stefan Schmalz über die Rolle Chinas in der aktuellen Weltlage. Seine These: China kann keine hegemoniale Stellung einnehmen, denn " für die Rolle des Welthegemons ist die Eigentumsgarantie entscheidend" und die ist im chinesischen Parteistaat nicht gegeben.
Stefan Schmalz war zu Gast im Podcast "Weltunordnung" der Rosa-Luxemburg-Stiftung. In der Folge spricht er über den Konflikt zwischen USA und China und was dieser für Deutschland und die EU bedeutet.
Im Interview mit Radio F.R.E.I. berichtet Amelie Stuart ausführlich über Fragen, die den Sonderforschungsbereich beschäftigen. Ein Gespräch über Eigentum als gesellschaftliche Konstruktion und Machtstruktur.
In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau stellt Carsten Herrmann-Pillath die These auf, dass KI die Möglichekeit bietet, entfremdeter Arbeit zu entkommen. Wären da nicht das moderne Recht des Markenschutzes und des geistigen Eigentums.
In der FAZ wird der in diesem Jahr im SFB erschienene Sammelband "Umkämpftes Eigentum" rezensiert. Laut FAZ enthält er "faszinierendes Material" und lädt zum Nachdenken über Eigentum auf "hohem theoretischen Niveau" ein.
In einem Artikel für analyse&kritik beleuchtet Irina Herb die besorgniserregende Lage von Schwangeren in den USA: Die unsicheren Regelungen zu Schwangerschaftsabbrüchen führen bspw. zu Anzeigen bei Fehlgeburten. Diese Entwicklungen sollten ein Weckruf für die Regelungen in Deutschland sein.
Wie wird Männlichkeit konstruiert?
In einem taz-Artikel zur Männlichkeitsforschung wird das gleichnamige neue Buch von Sylka Scholz besprochen. Darin geht es um die Konstruktion von Männlichkeit, wobei Themen wie Erwerbsarbeit und Eigentum wichtige Elemente sind.
In einem Artikel der FAZ zu Vermögensungleichheit plädiert Isabell Stamm dafür, in der Debatte um die Erbschaftssteuer grundsätzlicher zu denken und das Thema Eigentum ins Zentrum zu stellen.
In der Kolumne "Gastwirtschaft" der Frankfurter Rundschau beschreibt Carsten Herrmann-Pillath Trumps Politik als "kapitalistischen Fundamentalismus". Dessen Art, Kriege gegen Institutionen zu führen, weise Ähnlichkeiten zu Mao Zedongs Politik auf.
"Die Wirtschaftswissenschaft hat einen Preis, aber keinen Wert"
In diesem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau kritisiert Carsten Herrmann-Pillath, dass die Wirtschaftswissenschaften die Öffentlichkeit zu viel kosten, obwohl sie gar nicht so unabhängig sind, wie sie sich darstellen.
KI und Energieverbrauch: Wie Technologie zum Klimaproblem wird
In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau diskutiert Carsten Herrmann-Pillath den Energieverbrauch der Datenverarbeitung, was Fragen des Eigentums und der Verantwortung aufwirft.
Wofür Deutschland jetzt dringend eine starke Linke braucht
Der Aufstieg des BSW zeigt, dass viele Linkspartei-Wähler ihre politische Heimat rechts der Mitte suchen. Über antilinke Hegemonie, besorgte Bürger und ein neues soziales Fundament, sagt Silke van Dyk in ihrem Gastbeitrag für den Spiegel.
Felix Krämer wurde vom Deutschlandfunk in der Sendung „Systemfragen“ über die Geschichte von Schulden in den USA interviewt. Er erläutert mit Bezug auf die Abschaffung der Sklaverei, wie sich die damaligen Eigentumsverhältnisse auch heute noch auswirken.
„Natürliche Ressourcen sind nicht nur Chance für wirtschaftlichen Gewinn“
Petra Gümplová wurde vom Goethe-Institut über den Umgang mit natürlichen Ressourcen befragt: Sie sprach über die Entwicklung des heutigen Systems des Eigentums an natürlichen Ressourcen, seine Problematik und über alternative Konzepte
Decoding China: Wer prägt das Internet der Zukunft?
Die Deutsche Welle berichtet über Stefan Schmalz' Forschung zu unterschiedlichen Regulierungen des Internets zwischen den USA im Vergleich zu China, hinter denen unterschiedliche Weltbilder stecken.
Silke van Dyk, Markus Kip und Luzie Gerstenhöfer ziehen in der Zeitschrift Luxemburg Bilanz über munizipalistische Bestrebungen und Alternativen zum Privateigentum in Barcelona.
Stefan Schmalz wurde vom ARD-Magazin Fakt zum Anstieg der Streiks in Ostdeutschland angesichts des anhaltenden Arbeitskonflikts bei SRW Metalfloat, einem Unternehmen im Besitz chinesischer Investoren, interviewt.
Für die Rosa-Luxemburg-Stiftung gibt Lisa Vollmer Einblicke in ihre Studie zu Herausforderungen in der Wohnraumversorgung in Thüringen. Dabei spielt auch das Thema Eigentum in Form von landeseigenen Wohnungsunternehmen eine Rolle.
Stefan Schmalz redet im Interview mit der tagesschau über aktuelle Streiks in Deutschland, bei denen - wie bspw. bei der Deutschen Bahn - auch die Eigentumsstruktur eine Rolle spielt.
Wie halten es chinesische Investoren mit Tarifbindung und Betriebsräten?
Stefan Schmalz und Klaus Dörre wurden vom MDR als Experten zum Streit zwischen Eigentümern und Gewerkschaften, nach der Übernahme durch chinesische Investoren von Firmen in Deutschland, befragt.
Im Interview mit dem wirmagazin spricht Isabell Stamm darüber, wie sich die Regelung der Nachfolge von Familienunternehmen in den letzten Jahren verändert hat.
Im Interview mit der IG Metall Leipzig erklärt Stefan Schmalz, wie chinesische Investoren in Deutschland typischerweise agieren und welche Auswirkungen das auf Arbeitnehmer hat.
Lars Vogel spricht im Interview mit der Leipziger Zeitung darüber, wie Reichtum und politische Macht zusammenhängen und wie das Thema am SFB untersucht wird.
Im Interview mit der taz spricht Sylka Scholz über das Männlichkeitsbild in Ostdeutschland. Dabei spielt auch Eigentum eien Rolle: "Durch die Vererbung von Eigentum werden sich die materiellen Ost-West-Differenzen in den nächsten Jahren noch weiter vergrößern und verfestigen."
Stefan Schmalz berichtet im Gespräch mit der taz über aktuelle Streiks im Zusammenhang mit der Inflation und über den „Streikmonitor“, der die Streiks in Deutschland dokumentiert.
In einem Artikel für den Freitag adressiert Carsten Herrmann-Pillath die Jahrtausend-Aufgabe der Bewältigung des Klimawandels. Dabei geht es auch um Fehler, die hier in der Vergangenheit gemacht wurden, sowie einen möglichen Lösungsansatz für die Zukunft.
Die grundlegenden Muster der Verteilungs-, Eigentums- und Infrastrukturpolitik bedingen eine "Umverteilung von unten nach oben", stellt Silke van Dyk in ihrem Gastbeitrag für die Franfurter Rundschau fest.
Sein und Streit - Öffentlichkeit und private Plattformen
In der Deutschlandfunksendung “Sein und Streit” über Habermas “Neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit” kritisiert Sebastian Sevignani die Macht digitaler privater Öffentlichkeitsplattformen.