Sophie Jossi-Silverstein

Sophie Jossi-Silverstein hat in Maastricht einen Bachelor in Liberal Arts und in Utrecht einen Master in Gender Studies abgeschlossen. Während dem Studium hat sie Studienaufenthalte an der University of California, Santa Cruz und der Humboldt-Universität zu Berlin absolviert. Ihre Masterarbeit, mit dem Titel Caring Against the Family: Kinship, State and Social Reproduction (auf Englisch), hat die Krisenhaftigkeit der heteronormativen Kleinfamilie mittels einer immanenten Kritik rekonstruiert, mit einem Blick auf die (Un)Vereinbarkeit einer poststrukturalistischen und materialistischen Analyse dieser Institution. 

A picture of Sophie Jossi-Silverstein.

Research Project

Innerhalb des Teilprojekts C02 (Eigentum am menschlichen Körper im Kontext transnationaler Reproduktionsökonomien), untersucht Jossi-Silverstein die Verbindung zwischen Eigentum und Reproduktionsarbeit bzw. sozialer Reproduktion. Die Art und Weise in der transnationale Reproduktionsökonomien wie Leihmutterschaft oder die Eizellspende in bestehende Eigentumsordnungen interveniert, wird aufgefasst als Fluchtpunkt wodurch auch Neuerungen in der Reproduktionsarbeit und darauf aufbauend in der Subjektivierungsarbeit stattfinden. So wird in diesem Projekt untersucht auf welche Weise das doing property dieser sozialen und ökonomischen Verhältnisse zu spezifisch spätkapitalistischen Formen des doing gender oder doing race verbunden werden kann. Zentrale Begriffe in dieser Analyse sind Verdinglichung und In-Wert-Setzung, die gesehen werden als theoretisches Scharnier zwischen Eigentums- und Subjektivitätsordnungen, zumal sie die Eigentumsförmigkeit in sozialen Beziehungen ersichtlich machen können.      

 

Subprojects